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Große Sorgen hatten die Beamten an jenem Oktobermorgen zunächst nicht. Hussein Z. konnte sich der Fessel nicht entledigt haben – das hätte das Gerät gemeldet. Und durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen würde der Islamist damit auch nicht kommen, dachten sie. Umso erstaunter waren sie, als ihre Systeme Hussein Z. gegen neun Uhr plötzlich 2000 Kilometer südöstlich der Hansestadt wieder orteten: am Flughafen Athen. Getürmt war er an Bord eines britischen Billigfliegers.

Hussein ist einer von Merkels Gästen. Er fiel bisher nur durch Straftaten auf. Eine begehrte Fachkraft.

Der 35-jährige Syrer kam 2015 als Flüchtling nach Deutschland. Seitdem ist er der Würzburger Polizei durch zahlreiche Straftaten aufgefallen, unter anderem durch Körperverletzung. Im Juni dieses Jahres erfuhr der Generalbundesanwalt durch Zeugenaussagen, dass Z. in Syrien Anführer islamistischer Rebellengruppen gewesen sein soll. Ermittler des Landeskriminalamts Bayern fanden Internetvideos, die Z. bei Kämpfen zeigen sollen.

Eine Fachkraft. Der Zetsche von Daimler wird ihn vermissen. Merkel auch. Mit wem soll die Hamburgerin jetzt noch Selfies machen?

Anis Amri ist an Herzversagen verstorben, Hussein nicht mehr in der BRD. Das ist wirklich traurig.

Im Ausland darf Hussein Z. von deutschen Beamten mittels Fußfessel nicht kontrolliert werden. Er ist dann mal weg.

So wie der Kerkeling. Nun genehmigen wir uns einen Feinen Alten Wilthener.

Prost!

P.S. Er hat bestimmt unter dem Pseudonym Andreas Merkel eingecheckt. Fiel nicht weiter auf.