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Das war ursprünglich ein Gedicht der vorpommerschen Martha Müller-Grählert – es wurde 1907 als Mine Heimat veröffentlicht. Vorpommersches Platt vom Feinsten.

Ein Flensburger brachte das Gedicht nach Zürich, wo es ein Thüringer vertonte.

Dann begann der Diebstahl durch einen Wessi. Ein Detmolder veränderte den Text und nannte es Nordseewellenlied. Ein Plagiat, wie wir es von den Brüdern und Schwestern aus dem Westen kennen.

Erst 1936 wurden Martha und dem Komponisten die Urheberrechte zugestanden. Dieses überall bekannte Lied ist also eine Gemeinschaftsarbeit aus Vorpommern und Thüringen. Hier zum Nachlesen.

In der DDR wurde das Lied auch sehr populär. Bei uns in Vorpommern sowieso. Also laßt den Text (der unter dem Video steht) wirken und genießt mein Heimatlied. (Klick auf das Bild.)


P.S.  Erkennt jemand die Seebrücke im Hintergrund?