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Nicht einmal zweieinhalb Jahre nach dem Verschwinden der DDR entstanden die ersten Tafeln in der BRD.

Dort wurden und werden Lebensmittel an Bedürftige verteilt, die früher an Schweine verfüttert wurden.

Seit 25 Jahren nimmt man den Schweinen etwas weg. Ist das gerecht?

In diesem „reichen“ Land grassiert die Armut. In Essen und anderen Städten gibt es Probleme, weil die sogenannten „Fachkräfte“ die Tafeln entdeckt haben.

Mit Hartz IV wurde das Überlebensminimum durch eine rot-grüne Regierung auf den Cent genau berechnet. Hartz IV ist auch so eine Erfolgsgeschichte – aber erst 13 Jahre alt.

Hartz IV und die Tafeln befruchten sich gegenseitig. Seit 2005 hat sich die Zahl der Tafeln verdoppelt. Und das vormalige Schweinefutter reicht schon längst nicht mehr – die Tafeln kaufen Lebensmittel dazu oder produzieren sie selbst.

Es gibt eine Tafelindustrie, eine Hartz IV-Industrie und eine Fachkräfteindustrie. Aber immer weniger Jobs, von denen jemand leben kann.

Diejenigen, die noch arbeiten dürfen, müssen die anderen, die nicht arbeiten dürfen, mit ihren Steuergeldern finanzieren.

Die Profite sprudeln wie nie zuvor. Die Umverteilung von Unten nach Oben funktioniert seit 1990 prächtig.

Deswegen mußte die DDR verschwinden.

Die BRD muß nicht mehr so tun, als wäre sie ein Sozialstaat und eine Demokratie.

Die Zeiten der Scheinheiligkeit sind längst vorbei.