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Heute gehts rund. Viele Artikelchen werden von mir geschrieben. Hier also Nummer vier.

Der damals 27-jährige Hamdi H. und der zwei Jahre jüngere Marvin N. führten am 1. Februar 2016 kurz nach Mitternacht in der City West ein Autorennen durch und rasten mit bis zu 170 Kilometer pro Stunde über den Kurfürstendamm. An der Kreuzung Tauentzienstraße Ecke Nürnberger Straße prallte Hamdi H. mit seinem Audi A6 gegen einen von rechts kommenden Jeep. Der Fahrer des Jeeps wurde tödlich verletzt. Zeugen beschrieben die Szenerie damals als „Schlachtfeld“.

Hamid und Marvin fuhren nur 140 km/h zu schnell. In der Innenstadt. Tempo-30-Zone.

Der BGH findet das gut. Man lese sich die Urteilsbegründung durch.

Genau für diesen Zeitpunkt habe das Landgericht allerdings auch festgestellt, dass die Angeklagten gar keine Möglichkeit mehr hatten, den Unfall zu verhindern; sie seien „absolut unfähig gewesen, noch zu reagieren“.

Die Ärmsten waren unfähig. Nun wird ihre Strafe nach unten korrigiert.

Die BRD war und ist ein Staat, der die Täter schützt. Mörder haben in der BRD gute Chancen, nicht bestraft zu werden. Vor allem, wenn sie ungewöhnliche Namen haben … Oder beim großen Adolf-Krieg teilgenommen haben.