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Man stelle sich vor – der 12jährige Naruto aus Nagasaki betreibt eine Homepage, auf der er über sich und seine Ansichten schreibt.

Seine Homepage ist auch in der sogenannten EU erreichbar. Nun kommentiert die sich zufällig in der sogenannten EU aufhaltende Yuki auf dieser Homepage einen Beitrag.

Naruto und Yuki sind beste Freunde und gehen in die gleiche Klasse. Naruto hatte in seinem Artikel berichtet, daß Yuki „irgendwo in Europa“ Urlaub mit ihren Eltern macht. Er wünschte ihr viel Spaß. Yuki kommentierte unter dem Artikel:

„Schade daß du nicht hier bist. Es ist wunderschön in Berlin. Deine Yuki.“

Größenwahnsinnige EU

Denn nun beginnt das Mahlwerk der Gerechtigkeit in Brüssel sein Werk. Naruto bekommt Post aus Brüssel. Er habe unerlaubt Daten einer Person gespeichert, die sich in der EU aufhielt. Grundlage ist die DSGVO. Naruto solle doch bitte einen Verfahrensnachweis über die gespeicherten Daten erbringen. Ansonsten drohe eine empfindliche Geldstrafe. Außerdem fehle auf seiner Homepage der Hinweis, welche personenbezogenen Daten gespeichert werden.


So soll das ab 25. Mai geltende EU-Gesetz im Zwischennetz funktionieren. Ganz schön krank – oder?

Die ganze Welt soll sich nach dem richten, was ein paar (geistig kranke?) Menschen in Brüssel beim lustigen Weinsaufen ausgeheckt haben.

Der Vater von Naruto hat übrigens eine Klage in Brüssel eingereicht:

„Die EU soll bitte dafür sorgen, daß die Homepage meines Sohnes in der EU nicht mehr erreichbar ist.“


Wird Japan den kleinen Naruto ausliefern, wenn er nicht zahlt? Muß er in Erzwingungshaft?