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Einleitung

Ich betreibe einen privaten Schreibblock, der weltweit gelesen werden kann. Ich mache keine Werbung, habe keine Einnahmen und opfere nur einen Teil meiner Lebenszeit. Durch meine veröffentlichten Geschichten, Einstellungen und Gedanken erfreue oder verärgere ich Leser, die sich hierher verirrt haben.

Einige kommentieren sogar – und das dürfen sie anonym. Sie brauchen keine ausgedachte email und keinen ausgedachten Namen angeben. Gespeichert wird dann nur eine IP.

Und jetzt kommt Brüssel mit einer völlig unsinnigen DSGVO, die mich betreffen soll.

Personenbezogene Daten

  1. Die IP ist niemals personenbezogen, sondern maschinenbezogen. Sie verweist im Idealfall auf ein internetfähiges Gerät. Mehr nicht.Jeder der Verschlüsselungssoftware benutzt, verhindert, daß diese Maschine geortet werden kann.Nehmen wir an, die IP wäre nicht verschleiert. Dann könnte trotzdem niemand damit etwas anfangen.

    Nur unter zwei Voraussetzungen kann überhaupt die Maschine aufgespürt werden: Richterlicher Beschluß plus der Provider hat die Daten überhaupt noch.
    Und nun?

    Das Ding ist ein Router in einem Firmennetzwerk oder einem Internetcafe oder ein öffentlicher Hot-Spot.

    Damit ist die erste dumme Lüge der DSGVO ganz einfach enttarnt.

  2. Die Email-Adresse könnte personenbezogen sein. Aber sicher ist das nicht.
    g-punkt@gmx.de mit User-Namen G-Punkt hinterläßt einen Kommentar bei mir.
    Und? Was weiß ich jetzt über diese Person? Nichts.

    Ist es eine heiße 20jährige aus Südamerika oder Oma Erna aus Unna? Oder gar mein Nachbar Karl?Was kann ich nun mit dieser Email-Adresse anfangen? Nichts. Mit dem User-Namen? Auch nichts.

    Wie schon oben beschrieben – es gibt wieder nur eine Möglichkeit, um herauszufinden, was sich dahinter verbirgt. Richterlicher Beschluß plus die Daten bei der Einrichtung des Kontos wurden wahrheitsgemäß gemacht.

    Wollte jemand den Personalausweis sehen? Nein.

    Damit ist die zweite dumme Lüge der DSGVO ganz einfach enttarnt.

  3. Die Kekse (Cookies) sind völlig belanglos – sie haben mit einer Person überhaupt nichts zu tun. Es sei denn, der Nutzer möchte all seine persönlichen Daten auf einer Website unbedingt hinterlassen. Wer zwingt ihn dazu?Bei mir niemand.

    Damit ist die dritte dumme Lüge der DSGVO ganz einfach enttarnt.

Fazit

Die DSGVO sollte sich auf Behörden, Unternehmen und professionelle Datensammler beschränken.

Das Einwohnermeldeamt, welches meine persönlichen Daten verkauft. Die IHK, das Finanzamt, das Gewerbeamt – alle schleudern mit echten personenbezogenen Daten rum. Jeder kleine Mitarbeiter in irgendeiner Behörde hat Zugriff auf meine Daten.

Über Amazon, Ebay, Fratzenbuch oder Twitter reden wir erst gar nicht.

Und über die vielen Geheimdienste, die ständig ohne unser Einverständnis unsere Daten sammeln, schweigen wir lieber.

Die Anwendung der DSGVO auf private Schreibblocks hat nur ein Ziel:

Die Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Denn viele rein private Schreibblöcke haben vor lauter Angst schon zugemacht.

Ziel erreicht.


Quizfrage:

Am 29.4. 2017 kommentierte ein User Leckmichamarsch mit der Emailadresse leckmich@leckmich.com unter der IP-Adresse 110. 900.17.6 einen Beitrag.

Wie heißt der Großvater von Leckmichamarsch und wann wurden die beiden Katzen geboren? Wieviele Pickel hat er auf dem Arsch? Wann trug er zuletzt den Schlüpfer mit den gelben Streifen?

Der Gewinner bekommt von mir eine Ranch im Kuhjungenland geschenkt. Ca. 200 Hektar Land mit 500 Rindern und ein Haus mit 300 qm.

P.S. Kann doch nicht so schwer sein: Ich habe gleich drei sogenannte personenbezogene Daten verraten.