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Meier konnte es nicht glauben. Jacques war vor zwei Tagen gestorben. Das machte ihm die Haushälterin klar. Mit Händen und Füßen hatte sie ihm alles erklärt. Meier verstand die französische Sprache nicht. Er hatte damals Englisch ausgewählt – an der EOS. Das war ein fataler Fehler.

Wie sollte er fragen, ob Jacques ein Testament hinterlassen hatte? Meier weinte still vor sich hin. Marie – die Haushälterin – reichte ihm Taschentücher. Sie wußte zwar nicht, wer dieser Deutsche war und was er hier wollte – aber er war ihr symphatisch. Vor der Kapelle standen schon viele Leute. Marie begleitete ihn.

Der Sarg wurde in die Grube gesenkt. Meier warf ein paar Erdstückchen hinterher und marschierte zum Ausgang. Ihm war nicht mal klar, ob er um sein Geld oder um Jacques trauerte.

Meier fühlte sich schlecht. Zum Leichenschmaus ging er nicht.

Er ging zum Atlantik. Dort konnte er schlafen und auch die Nacht verbringen. Eine kleine verlassene Hütte bot Unterschlupf. Meier schlief bis zum Abend.

Dann wurde er geweckt. Ein empörter Jugendlicher versuchte ihn zu wecken. Meier kassierte etliche Ohrfeigen. Dann war er wach. Routiniert verscheuchte er den Eindringling und legte sich wieder hin.

Meier träumte und träumte. Die Nacht kam und Meier hörte im Schlaf das Rauschen der Wellen.