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  • Meier, setzen sie sich.
  • Hmmh. Guten Morgen Baron. Sie sprechen etwas Deutsch?
  • Ja. Habe ich bei ihnen gelernt. Vier Jahre KZ in dem schönen Land, aus dem sie kommen.
  • Tut mir leid. Ich war damals noch nicht auf der Welt.
  • Das weiß ich. Sie sind sowieso ein anderer Deutscher.

  • Bitte?
  • Sie sind ein Ossi.
  • Stimmt.
  • Gut. Bezüglich ihrer Angelegenheit: Es gibt ein Testament. Ihr Geld bekommen sie.
  • Woher wissen sie … ?
  • Es gibt hier nur einen Notar. Der ist ein guter Freund. Außerdem hat mir meine Haushälterin alles erzählt. Sonst wären sie nicht hier.
  • Verstehe.
  • Meier – können sie sich auch freuen?

Meier aß sein Rührei und überlegte, wie er antworten könnte. Er kaute ausgiebig und schaute auf den Baron.

  • Manchmal. Aber nicht, wenn es nur um Geld geht. Ich hatte es schon abgeschrieben.
  • Warum sind sie dann gekommen?
  • Ich mußte weg. Woanders hin. Da war Frankreich eine gute Idee.
  • Hmmh.
  • Und Jacques wollte ich auch besuchen.
  • Hmmh.
  • Tja. So war das.
  • Gut.

Meier verließ die Küche und trat in sein Zimmer. Birgit hatte sein Bett gemacht und aufgeräumt.

Meier schlüpfte in seine Badehose und lief zum Atlantik.