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Noch in Bilbao fand Meier ein Cafe mit Internetanschluß. Er verband sich via Skype mit Paul im Plänterwald.

  • Paul, hier ist Meier!
  • Mensch Meier … wo bist du?
  • In Bilbao. Lange Geschichte. Meine Wohnung ist weg?
  • Ja. Dort wohnt schon ein anderer. Kommst du nicht zurück?
  • Paul – wer wartet denn auf mich?
  • Deine Katze. Die fragt jeden Tag: Wo ist Meier?
  • Paul du spinnst.
  • Nein. Die guckt mich immer vorwurfsvoll an.
  • Frißt sie denn ordentlich?
  • Ja. Mittlerweile ganz gut.
  • Die Behörden geben Ruhe?
  • Ja. Nichts mehr gehört von denen.
  • Soll ich dir Geld für Katzenfutter schicken?
  • Nö Meier. Ich habe die schon adoptiert. Wir kommen klar. Ach – vor einem Monat hat hier ein Schraubenvertreter geklingelt.
  • Lehmann?
  • So hieß er wohl. Ich habe ihm nichts gesagt.
  • Gut. Paul – ich melde mich bald wieder aus Biarritz.
  • Ja Meier, mach das.

Meier bezahlte seine Rechnung und machte sich auf den Weg aus der Stadt. Nach wenigen Stunden hielt ein Schaftransporter und nahm ihn mit. Meier lag hinten zwischen den Schafen und schlief bald ein. Kurz hinter der spanischen Grenze – in Biriatou – wurde er abgesetzt.

Er fand eine Boulangerie und gönnte sich ein typisches Frühstück der Region. Danach fand Meier eine herrliche Kirche. Er legte sich in ihren Schatten und guckte in den Himmel. Er hatte es nicht eilig.

Meier schloß die Augen und schlief ein.