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Morgens stand Meier wieder an der Straße. Nach einer Stunde hielt eine alte Zitrone. Ein CX. Den kannte er noch aus der DDR. Valuastudenten in Leipzig fuhren den. Eine geile Karre.

Meier stieg ein und gelangte so bis Saint-Jean-de-Luz.

Ein schönes Städtchen. Meier wollte ein paar Tage bleiben. Er fand eine Pension und bezahlte für eine Woche. Das Zimmer war gut, einfach und sauber.

Ein Job als Aushilfskraft in der Gastronomie war schnell gefunden. Meier genoß sein Leben. Er arbeitete nur 12 Stunden und hatte dann Freizeit. Meier schlief nur 3 oder 4 Stunden.

Celine war dort Kellnerin. Meier und Celine waren bald ein vereint.

Aber Meier mußte weiter. Er wollte zurück in seinen Plänterwald. Meier trampte weiter – Richtung Norden. Nach drei Tagen war er an der deutschen Grenze. Dort wurde er geschnappt. Einreise ohne gültige Papiere.

Meier landete in einer dreckigen Arrestzelle. Dort saß er 24 Stunden und wurde wieder nach Frankreich abgeschoben.

Recht und Ordnung der deutschen Staatsmacht hatten zugeschlagen. Meier hatte keinen Paß, kein einziges Dokument. Also war es logisch, daß er abgeschoben wurde.

Was tun? Meier sprach kein Wort arabisch. Also war ein Asylantrag aussichtslos. Meier dachte an seine Katze.