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Wenige Tage später stand der heimatlose Meier wieder vor dem Anwesen des Barons in Biarritz.

Birgit sah ihn und wirbelte hinaus. Es gab eine heftige Umarmung. Meier schnappte nach Luft.

  • Komm rein Meier. Der Baron erwartet dich.
  • Der Baron? Wieso?
  • Das wird er dir selbst sagen.

Meier trat in den Empfangsraum des Barons.

  • Na Meier – bißchen Pech gehabt an der deutschen Grenze?
  • Ja. Woher wissen sie …
  • Ach Meier. Ich habe Beziehungen. Dich lassen dich nie mehr rein. Du hast keine Papiere.
  • Woher auch. Die DDR ist weg. Wo soll ich hin?
  • Meier – du kannst hier wohnen. Ich brauche einen guten Gärtner. Und du siehst so aus.

Meier schluckte eine Erwiderung hinunter und nickte stumm. Danach bezog er sein altes Zimmer und legte sich hin.

Nachts kam Birgit und nahm ihm die düsteren Gedanken.

Morgens waren sie wieder da. Meier war heimatlos. Er rasierte sich und ging in den Frühstücksraum. Der Baron war schon da und kaute auf seinem Rührei.

  • Guten Morgen Meier.
  • Wünsche ich ebenso Herr Baron.
  • Gut geschlafen? [Der Baron zwinkerte ihm zu.]
  • Hervorragend.
  • Gut. Hier ist eine Kreditkarte. Das Geld liegt auf einem Notarkonto. Du kannst also unbeschränkt darüber verfügen. Aber weiter: Was hat Meier jetzt vor?
  • Herr Baron – ich werde erstmal Gärtner.
  • Vernünftig. Birgit wird dir alles erklären. Laß es dir schmecken und danach kannst du anfangen.
  • Danke Herr Baron.

Meier aß sein Rührei und trank den Kaffee. Der Baron furzte vernehmlich und verließ den Tisch.

Wir sollten noch erwähnen, daß die Schildkröte Lisa am Frühstück teilnahm. Die kroch gemächlich auf Meier zu und schaute ihn erwartungsvoll an. Meier schaute teilnahmslos zurück.

Die Schildkröte eilte aus dem Raum…