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Lehmann war auf der Jagd. Seit Stunden spürte sein Hund Spuren eines großen Tieres auf. Sie waren bestimmt schon 16 Kilometer gelaufen. Der Wald sah überall gleich aus. Lehmann leinte den Hund an. Der Elch war nicht weit weg.

Die Armbrust war gespannt. Lehmann auch.

Da stand er. Und blickte Lehmann an. Stolz und etwas spöttisch. Lehmann ließ die Armbrust sinken und schaute dem Elch in die Augen. Sie standen ungefähr 10 Minuten und beäugten sich. Dann schritt der Elch gemächlich weiter und lachte über Lehmann.

Er war ein stattlicher Elch. Der hatte schon viele Lehmänner gesehen und alle staunen lassen. Schließlich war er ein 18-Ender. Alle hatten mit offenem Mund stillgestanden und ihn betrachtet.

Lehmann kehrte um. Der Blick vom großen Elch ging ihm näher als die Verbrechen der westdeutschen Treuhand. Sein Hund schaute ihn an und winselte. Er durfte von der Leine. Es ging zurück zur Hütte.

Abends saß Lehmann am See und angelte. Er fing fünf Fische. Das war genug. Schließlich hatte er keinen Kühlschrank oder eine Kühltruhe.

Das Feuer knisterte und die Fische brieten ordentlich durch. Lehmann schaute auf den Großen Wagen und dann biß er in den ersten Fisch. Der schmeckte verdammt gut. Der Hund bekam auch einen ab. Beide kauten genüßlich und schauten in den Himmel.

Der gewaltige Elch spukte noch in seinem Kopf herum. Der war Elch hatte ihn angeguckt, als wäre er sein Vater. Lehmann schüttelte sich. Das Bild mußte er verdrängen.

Lehmann kroch irgendwann in seine Hütte. Der Hund drängte sich an ihn. Es roch ein bißchen nach Scheiße und Moder. Lehmann schlief traumlos ein.

Was war in Templin los? Was machte Krawetzke?