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Nun zu dem Ereignis, welches sich einen Tag nach dem Schafsmorden zutrug.

Die Enkelin von Krawetzke ging nachmittags von der Schule nach Hause. Plötzlich zerrte sie ein Neger ins Gebüsch und vergewaltigte sie. Danach schnitt er ihr die Kehle durch.

Marie war jetzt mausetot. Sie war erst 14 Jahre alt. Und sie war die Enkeltochter von Krawetzke.

Ein 10jähriger Junge hatte alles beobachtet und war dann weinend nach Hause gelaufen. Seine Eltern waren sofort zur nächsten Polizeidienststelle gefahren.

Der Neger wurde zwei Stunden später verhaftet. Direkt im Neusiedlerheim.

Abends in der „Linde“ sah Lehmann eine große Trauer und es herrschte Schweigen. Niemand beachtete ihn. Alle schauten auf ihre Bierdeckel. Krawetzke saß am Tresen und war kurz vorm Umkippen.

Lehmann wußte was passiert war. Er goß den Kurzen in sich rein und spülte mit Bier nach. Da trat Toni an seinen Tisch.

  • Lehmann, das geht so nicht weiter. Erst die Schafe – und jetzt noch Marie. Du kannst nicht mehr in dieses Büro gehen.
  • Hmmh.
  • Lehmann, du bist mitschuldig. Du unterstützt dieses Schwein.
  • Toni, ich mache nur meinen Job. Und dieser S. ist mir egal.
  • Kann sein. Aber dann zeig das, was du denkst. Du warst doch früher kein Mörder.
  • Hab ich sie umgebracht?
  • Nein. Aber du sitzt in dem Büro von diesem Wessi, der uns Wölfe und Neger gebracht hat. Wir haben 12 tote Schafe und ein totes Mädchen. Reicht das nicht?
  • Toni – ich habe dieses Arschloch nicht gewählt. Ich sitze dort nur, um zu Überleben.
  • Das wissen wir alle. Aber sieh zu, daß du etwas anderes findest.
  • Verstanden.

Lehmann verließ das Lokal und schlich in sein Haus.

Der junge Schnösel würde bestimmt nicht mehr auftauchen. Lehmann starrte in den sternenklaren Himmel und dachte nichts mehr.

Krawetzke wurde irgendwann von vier Männern nach Hause getragen. Zuvor hatte er etwas randaliert – aber er war schon zu schwach, um etwas zu zerstören.