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Lehmann war weit gefahren. Nun baute er eine Hütte. Das Werkzeug hatte Lehmann natürlich mitgenommen.

Umgeben von streitsüchtigen Elchen pfiff er ein fröhliches Lied. Die Hütte war nach sechs Tagen fertig. Lehmann hatte seine Armbrust und ging auf Jagd. Am ersten Tag schoß er immerhin eine Wildente am See ab.

Irgendwann mußte er in die nächste Stadt, um bestimmte Sachen einzukaufen. Und einmal den Tank des Lada auffüllen.

Lehmann hatte noch Bargeld in Höhe von 45. 378 Euro bei sich. Das würde nicht lange reichen. Außerdem war er illegal hier. Und bekam kein Geld.

Am nächsten Tag fuhr Lehmann die 50 km zur nächsten Stadt. Er tankte und kaufte ein. Abends saß er am Lagerfeuer und briet die Wildente. Die schmeckte nicht schlecht. Danach rollte sich Lehmann in seiner Hütte zusammen.

Er hatte einen kleinen Holzofen gekauft – der verbreitete eine angenehme Wärme und hielt die Mücken fern.

Lehmann begann einen Garten anzulegen. Die Sämlinge kaufte er und einen Teil der Ernte verkaufte er. Sein Bargeld wurde kaum angegriffen. Niemand wollte wissen, woher er kam oder wo er wohnte.

Eines Tages schoß Lehmann einen riesigen Elch ab. Wohin mit dem vielen Fleisch?

Lehmann fand einen Bauern, der ihm fast das ganze Fleisch abkaufte. So einfach war das Leben. Und wie kompliziert unter Menschen.

Es gab Abende, an denen Lehmann etwas traurig war. Aber die gingen schnell vorbei. Die guten Tage waren in der Überzahl. Manchmal dachte Lehmann an Templin – aber das war selten.

Lehmann hatte sich eingerichtet. Er war zufrieden.