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Man möge mir das Wortspiel verzeihen – aber zufällig heißt der Autor eines sehr dummen Artikels Troost. Er ist Senior Fellow. Also ein Alter mit Glied.

Selten so gelacht über dämliche Bezeichnungen. 🙂

Nun schauen wir mal, was der Fellow so behauptet.

Zu allererst ist festzustellen, dass niemand plötzlich enteignet wird: Die KleinsparerIn mit ihrem Sparbuch hat vielmehr schon in den meisten Jahren seit den 1970ern real eher Kaufkraft verloren als gewonnen.

Das ist Schwachsinn hoch drei. Ich bekam in der DDR 3,3 Prozent Zinsen auf mein Sparbuch. Inflation gab es in der DDR nicht. Ein Brötchen war immer mit fünf Pfennig zu bezahlen, die Mieten stiegen nicht, ein Fahrschein kostete immer 20 Pfennig.

Hinzu kommt noch: Der Autor muß die letzten 100 Jahre auf Honululu gelebt haben. Denn selbst in der BRD hatte ich einen satten Zinsgewinn trotz Inflation. Ein Festgeldkonto (monatlich kündbar) brachte tatsächlich 8 Prozent Zinsen pro Jahr. Das war in den 90ern.

Will der Troost behaupten, daß die Inflation damals höher als 8 Prozent war?

Guckste hier. Troost ist nicht ganz bei Trost.

Er ist ein guter Märchenerzähler, der das bestehende System rechtfertigt, verherrlicht und deshalb Lügen verbreitet.

Der ganze Unsinn beim Oxiblog.

Ein normales westdeutsches Krawall-Muschi-Blog. Also wird nur Unsinn veröffentlicht.


P.S. Rosa Luxemburg würde den Troost anspucken. Der Fellow ist/war in einer nach ihr benannten Stiftung tätig.