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Für eine andere Theorie gibt es sogar einen „Beweis“: Einen Tweet. Die Präfektur Bas-Rhin hatte in jenem Tweet mitgeteilt, sich wegen der außergewöhnlichen Ereignisse von dem Einsatzbereich der Polizei in Straßburg fernzuhalten. Ein Screenshot des Tweets zeigt die Uhrzeit des Tweets – neun Stunden vor den Anschlägen. Wussten die Behörden also Bescheid?

Man sollte nicht zuviel zwitschern. Das geht meistens schief. War das nicht im Fall Anis Amri genauso? Aber nun kommt der Hammer:

Die Auflösung ist denkbar simpel: Twitter zeigt die Zeitzone des Betrachters an, nicht die des Erstellers. Als Standard, also bei nicht eingeloggten Benutzern, wird die Zeitzone der Twitter-Zentrale in San Francisco verwendet, und die liegt neun Stunden vor Frankreich.

Hmmh. Bisher dachte ich, daß die Sonne im Osten aufgeht und demnach das Kuhjungenland zeitlich hinterhängt. Man lernt nie aus.  🙂

Die Sonne geht also in San Francisco auf und danach in Frankreich. Und in Rußland bestimmt erst eine Woche später.

Liebe Journaille – behaltet euer Nichtwissen für euch. Es ist nur noch peinlich, wenn Idioten ihre Dummheiten rausposaunen.