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Gustl Mollath rechnet ab. Das vielleicht prominenteste Justizopfer Deutschlands verklagt den Freistaat Bayern auf knapp 1,8 Millionen Euro, weil der ihn über sieben Jahre lang seiner Freiheit beraubt hatte.

Man kann den Artikel in aller Ruhe lesen und darüber nachdenken, wie das alles zusammenhängt. Man kann aber auch sofort DDR schreien und damit gut ablenken. Übliche Praxis. In der Jungen Welt Gottseidank noch nicht.


Man könnte auch an den Fall Murat Kurnaz denken. Ein deutscher Staatsbürger wird in Guantanamo gefoltert.

Waterboarding, Aufhängen an den Armen, Isolationshaft in Hitze-und Kältekammern, Schlaf- und Essensentzug.

Kurnaz hat übrigens keine Entschädigung bekommen. Wieso auch. Immerhin waren damals hochrangige Persönlichkeiten involviert: Schröder, Fischer, Steinmeier.

Mollath wird es ähnlich gehen. So funktioniert ein Rechtsstaat.


Nun schreien wir alle: Aber die Stasi …