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Ich hatte am Montag gleich zwei beeindruckende Erlebnisse mit der Digitalisierung – als Kunde oder Verbraucher; so nennt man den Menschen im Kapitalismus, der Geld ausgibt.

An der Tankstelle bezahlte ich mit einer EC-Karte. Bisher mußte ich immer die PIN eingeben. Nun sollte ich mit einem Stift auf einem kleinen Display meinen Namen kritzeln. Das Problem war, das sich vor dem Display eine Art Schutzwall befand.

Man konnte nur schreiben, wenn man man vertikal auf das Display zugriff – also über den Schutzwall hinweg. Ich brauchte einige Versuche, um irgendwas auf die Scheibe zu kritzeln.

Der Verkäufer kannte das Problem umd meinte nur lapidar, daß alle Kunden damit Probleme hätten.

Hier hat bestimmt die Künstliche Intelligenz (KI) alles geplant.  🙂


Ungefähr zweimal im Jahr bestelle ich bei Amazon einen Artikel. Ich weiß – das sollte ich nicht tun, weil die ihre Mitarbeiter total ausbeuten, mies bezahlen und kaum Gewinnsteuern abführen müssen. Aber so funktioniert der Kapitalismus.

Der arme Paketbote war froh, daß ich anwesend war. So mußte er nicht alle Klingelknöpfe ausprobieren.

Auch hier war meine Unterschrift gefragt. Früher bekam ich dafür einen Stift und konnte prima auf das Display schreiben. Nun jedoch sollte ich mit dem Finger unterschreiben. Auf einem Display das kaum größer war als eine Zigarettenschachtel!

Fingernagel geht überhaupt nicht, das Ding reagiert nur auf Haut – sagte der Bote. Also schmierte ich mit dem Zeigefinger über das Display. Irgendwie war das unleserlich. Bei Amazon stand dann auch: Paket übergeben an Hausbewohner.  😉


Zur Erinnerung: Hier ist noch so ein Beispiel für KI und Digitalisierung im Alltag.