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Das gab es in der DDR. Ich besitze es noch.

Alle Zensuren aus den ganzen Jahren samt Beurteilung der Klassenlehrerin.

Witzig, wenn ich da heute reingucke. Ein Dokument aus der Vergangenheit.

Meine Zeugnisse waren nie schlecht. Ich bekam ja auch eine Mark für jede Eins.

Das war viel Geld für mich. Mein Taschengeld war auch nicht hoch. Zu der Zeit etwa eine Mark pro Woche.

Und ein gutes Zeugnis spülte plötzlich 16 Mark in mein Sparschwein.

Das war gewaltig – Taschengeld für vier Monate an einem Tag zusätzlich verdient.

Meine Oma gab mir auch noch immer 5 bis 10 Mark dazu. Sie war besonders stolz, daß ich in Deutsch so gut war.

Ja – die Pionierabeit. Da habe ich mich immer gedrückt. Ich fand das alles affig und langweilig.

Im Gegensatz zu eurer Kanzlerin, die das alles liebte. Na gut – sie war ja auch eine Widerstandskämpferin in der DDR.  🙂

Ich dagegen wohl nicht. Ich diente dem Regime und war immer systemtreu.

Es war eben nicht jeder so ein Bürgerrechtler wie die Kasner und der Gauck …

Bevor wir ins Märchenhafte abgleiten – an dieser Stelle ist Schluß.