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Krause hatte einen außergewöhnlichen Campingplatz am Stadtrand gefunden.

Dort gab es eine Hundebetreuung. Otto würde also viele Spielgefährten haben und außerdem viel lernen.

Ein Hundetrainer kam für vier Stunden am Tag und beschäftigte die Hunde.

Krause konnte also ganz entspannt mit dem Bus ins Zentrum fahren und den ganzen Tag rumlaufen.

Der Professor hatte ihm eine lange Liste von Sehenswürdigkeiten erstellt. Die konnte er in zwei Tagen nicht ablaufen. Er hatte sich nur sechs Punkte der Liste vorgenommen – er wollte sich treiben lassen.

Und echt finnisches Essen probieren.

Helsinki war eine schöne Stadt. Die alten Gebäude, die vielen kleinen Inseln und der schöne Boulevard im Zentrum.

Krause besuchte zuerst das Sibelius-Denkmal. Denn das war wirklich verrückt. So etwas hatte er noch nie gesehen. Nun war er froh, dort gewesen zu sein. Das würde er nie vergessen.

Er besuchte noch eine Kathedrale und die Festung. Zwischendurch hatte er die finnische Küche genossen. Das Essen war gut. Kalakukko hieß das Gericht.

Abends kam er todmüde zum Campingplatz zurück und holte Otto ab. Otto war gut gelaunt – sicher hatte er mit den anderen Hunden rumgetollt und war jetzt auch müde.

Krause verzog sich in sein Bett. Otto schnarchte leise in seinem Korb. Dann schnarchte auch Krause – etwas lauter.

Am nächsten Morgen fuhr Krause wieder in die Stadt. Diesmal ließ er sich so richtig treiben und saß in den Straßencafe’s, um die Menschen zu beobachten und die Sprache zu hören.

Es klang wie die ungarische Sprache. Merkwürdig – Ungarn war weit weg.

Krause saß im Bus und dachte schon an sein nächstes Ziel. Tampere. Zwischendurch irgendwo an einem See übernachten, angeln und mit Otto spazieren gehen.

Auf dem Campingplatz duschte er ausgiebig und kroch danach in sein Bett. Er wollte früh abreisen. Die Natur war doch schöner als jede Stadt.

Mit diesem Gedanken schlief er ein.