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Krause wachte früh auf. Wie immer machte er einen Spaziergang mit Otto.

Dann gab es Frühstück bei Arto auf der Terrasse. Krause trank den Kaffee, der überraschend gut schmeckte.

Danach fuhr er mit Arto zu den Rentieren. Die Fahrt dauerte eine Stunde oder etwas mehr.

Und dann waren sie am Ziel.

Krause staunte. Er war angekommen. Verlegen wischte er sich eine Träne aus dem Auge. Arto guckte ihn belustigt an.

  • Was ist los Krause?
  • Alles in Ordnung. Ich bin nur etwas ergriffen.
  • Gut. Jetzt fahren wir zum Hof meines Freundes. Der hat ein paar Rentiere gezähmt. Die wohnen bei ihm. Hast du Lust?
  • Natürlich.

Sie fuhren wieder eine halbe Stunde, bis der Hof auftauchte. Aber sie unterhielten sich dabei.

  • Krause – du siehst so aus, als ob du eine neue Heimat suchst.
  • Das stimmt.
  • Im Winter ist es hier arschkalt.
  • Ich weiß.
  • Und einsam.
  • Ich weiß.
  • Man trinkt dann zuviel.
  • Ich weiß.
  • Die beiden Häuser neben mir stehen leer. Willst du die mal ansehen? Ich habe die Schlüssel von den Besitzern.
  • Bist du auch Makler?
  • Nein. Die beiden Nachbarn sind alt und irgendwann in die Stadt gezogen. Beide haben keine Erben und wollen schnell verkaufen.
  • Wieviel Euro?
  • Weiß ich nicht. Ich zeige dir heute Abend die beiden Häuser.
  • Okay.

Krause konnte ein neugieriges Rentier streicheln. Das war richtig zahm und zutraulich. Der Besitzer hatte es mit der Flasche aufgezogen. Arto übersetzte ihm die ganze Geschichte, die sein Freund erzählte.

Das war schon beeindruckend. Krause schüttelte ungläubig den Kopf. Es überstieg sein Vorstellungsvermögen.

Auf der Rückfahrt schlief Krause sofort ein. Arto mußte ihn wecken, als sie wieder zurück waren.

Krause kroch in sein Wohnmobil und schlief gleich weiter. Er war angekommen. Otto schnarchte leise und vornehm.

Abends besichtigte er die beiden Häuser.