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Ein Jahr später. Krause hatte den ersten Winter überlebt. Er war immer noch in Rußland.

Seine Wohnung in Berlin hatte er schon längst gekündigt. Das war Geschichte. Er lebte nur einmal.

Er hatte sich gut eingerichtet. Sein Holzhaus gefiel ihm. Und die ständigen Angelausflüge mit Swetlana. Mittlerweile sagte sie auch „Opa“ zu ihm.

Krause hatte viele Fortschritte gemacht. Er betreute mittlerweile fünf Ferienhäuser von steinreichen Russen.

Den Job hatte ihm Igor vermittelt. Es kamen 1000 Euro im Monat auf das Bankkonto. Worüber sollte Krause jetzt noch nachdenken?

Er dachte nicht nach. Er lebte wieder.

Weil es gerade so schön ist, lassen wir Krause jetzt allein. Er braucht uns nicht mehr.

—Ende—