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Oberst Kleinhans kam mit stolzgeschwellter Brust in den Raum stolziert. Etliche Orden zierten seine Brust.

Alle ehrlich bei etlichen Auslandseinsätzen verdient.

Sogar ein Verwundetenabzeichen war dabei. Die Geschichte dazu war nicht sehr ruhmreich. In Afghanistan hatte ihm ein kleiner Junge einen Stein an die Augenbraue geworfen. Die Wunde mußte sogar genäht werden.

In Somalia, Mali und anderen Nestern kam er ohne schwere Kriegsverletzungen davon.

Nun war er wieder in der BRD – im Kampf gegen das Virus C.

Er sollte hier im Gesundheitsamt irgendetwas tun – Befehl ist Befehl. Die Mitarbeiter beachteten ihn nicht. Das waren auch nur lächerliche Zivilisten.

Kleinhans setzte sich an seinen Schreibtisch und surfte erstmal im Zwischennetz zum Fratzenbuch. Schließlich mußte er seine Follower Verfolger unterhalten.


Kleinhans wurde wegen Geheimnisverrats unehrenhaft entlassen. Ein Bundestrojaner hatte ihn gefunden und den Geheimdiensten gemeldet…


Ein Jahr später beging er Selbstmord.

„Gestorben für das Vaterland“ – steht auf seinem Grabstein.