Schlagwörter

, , , , , , , , ,

Die PEGIDAnesen glauben ernsthaft, daß eine Demonstration eine demokratische Regierung hinwegfegen kann. Weil das nicht passiert, werden sie immer radikaler. Das ist nicht gut.

Vielleicht sollte man ihnen den Unterschied zwischen einer Diktatur des Proletariats und der Demokratie des Westens erklären.

Wer könnte das besser als ich. Als Zeitzeuge der ’89er Straßenspaziergänge.

Bemühen wir zuerst das Gedächtnis: Die Dresdner jubelten dem Schwarz-Kohl zu und riefen „Wir sind ein Volk“. Sie wollten unbedingt den Kapitalismus, um mindestens 3 Bananen pro Woche und Haushalt zu haben. Das ist ihnen gelungen.

Die 3 Bananen brachten dann auch Hartz 4, Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit, Armut, Perspektivlosigkeit, Kriminalität, Kriege und einen Haufen Neger mit sich. Das wußten die Dresdner vorher nicht – weil sie ja kein DDR-Fernsehen empfangen konnten. Nur bei Nebel.

Im Nachhinein muß man der DDR-Regierung anlasten, daß der Raum Dresden keinen DDR-Sender empfangen konnte.

Die Dresdner stürzten also die Diktatur des Proletariats und wollten nur noch mit Westlichen Werten leben. Das ist ihnen gelungen.

Nun aber stellen sie fest, daß eine Demokratie auch nicht ihr Ding ist. Also gehen sie wieder auf die Straße.

Aber in einer Demokratie wird das Schicksal des Volkes an der (Wahl)Urne entschieden. Da werden nicht einfach Geheimdienstzentralen gestürmt und Forderungen aufgestellt.

In einer Demokratie fahren dann auch schon mal demokratische Wasserwerfer auf oder es gibt demokratische Tränengasgranaten.

All das predigte der Karl-Eduard von Schni…

Liebe PEGIDAnesen – beschäftigt euch mal mit eurer Geschichte. Dann werdet ihr eure Zukunft begreifen.

Nur so funktioniert die Macht der Straße.

Im nächsten Leben solltet ihr nachdenken, bevor ihr etwas angeht. Denn ihr sitzt richtig in der Sch….

Tröstet euch – ich sitze auch mit drin. Weil es euch gibt.

Dafür kein Dankeschön – sondern nur ein lapidares Verpi.. Euch!