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Bei 168 Stunden im Monat würde der sogenannte Mindestlohn 1428 Euro betragen. Brutto.

Für Hilfskräfte, die gerade im Knast einsitzen, zahlt man in Bielefeld 10,62 Euro – also über zwei Euro pro Stunde mehr, als das Gesetz vorschreibt.

Wie wir alle wissen, ist der Mindestlohn schädlich für den Fortschritt der Westlichen Werte und überhaupt.

Warum aber wird ein Krimineller und ungelernter Hilfsarbeiter so gut entlohnt? Warum darf er die Wirtschaft schädigen?

Ganz einfach: Er war mal eine „Niete in Nadelstreifen“.

„Tisch decken, abdecken, aufräumen, Dinge von A nach B tragen“, beschrieb Martin Henke, Geschäftsführer der Bethelschen Rehabilitations-Werkstätten Pro Werk Middelhoffs Aufgabenbereich. Middelhoff, ehemals Chef von Bertelsmann und später von Arcandor, hat nach Angaben der Einrichtung einen Vertrag als ungelernte Hilfskraft für anderthalb Jahre bekommen.

Ungelernte Hilfskraft.

Noch Fragen?    😉

P.S.  Gehen wir mal davon aus, daß das deutsche Hartz-IV-P… diesen Job abgelehnt hat. Es war auch kein Flüchtling verfügbar. Da mußte erst eine ungelernte Hilfskraft aus dem Knast aushelfen. Also Middelhoff.  😉

P.P.S. Wie ein Informant bezahlter Spitzel des BND gerade ausplauderte, wurde der Job, den Middelhoff innehat, nicht ausgeschrieben. Das könnte Ärger geben…