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Was so alles in diesem Land vor sich geht, erfährt man meistens durch Zufälle oder durch aufmerksame Medien.

Kommen wir zuerst zu einem Erfahrungsbericht, in dem es um merkwürdige Vorgänge bei einer Identitätsfeststellung durch das Jobcenter geht.

Nennen wir die Quelle einfach Klaus Müller.

Klaus hatte Online ALG 2 beantragt. Danach wurde er aufgefordert, eine Identitätsfeststellung per Wischtelefon mitzumachen. Freiwillig natürlich. Er hätte das ablehnen können.

Aber das schien ihm bequemer. Also nahm er die Login-Daten für eine Firma, die das Jobcenter ihm mitgeteilt hatte.

Da mußte er genau drei Sachen machen:

Den Personalausweis in einem bestimmten Winkel filmen.
Ein kurzes Video von sich selbst drehen.
Eine Sprachprobe von sich anhand vorgegebener Wörter erstellen.

Die beiden ersten Punkte mögen noch etwas Sinn ergeben – aber die Sprachprobe ist völliger Quatsch. Wozu könnte die gut sein?


In welche Richtung geht das alles?

Man sammelt Daten, um eine riesige Datenbank zu speisen, in der alles über jeden Bürger steht und jederzeit abrufbar ist.

Warum macht man das?

Man möchte jeden Bürger digital überwachen.


Bei Telepolis gab es zwei ausführliche Beiträge zu den Hintergründen und Fakten der digitalen Überwachung. Ich verlinke die mal – sind von 2020 bzw. 2021.

Über Impfstoffe zur digitalen Identität?

Und wann enden die Maßnahmen?

Eine schöne Abendlektüre und eine Alternative, wenn man sich nicht das Eröffnungsspiel in Rom antun möchte.  🙂