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Einige erinnern sich noch an diesen Trunkenbold, der fast das ganze Rußland an die westlichen und russischen sowjetischen Oligarchen verschenkte.

Einige Kapitalisten haben jetzt noch Tränen in den Augen – ob der großartigen Demokratie, die Jelzin ermöglichte.

Zur Erläuterung: Demokratie ist alles, was die Reichen reicher macht. Alles andere bedeutet Diktatur.

Zugegeben – eine einfache Definition. Aber durchaus treffend.

Poroschenko. Ein Milliardär und Oligarch. Durch Jelzins Gnaden. Dieser Poroschenko macht den neuen Jelzin. Nicht durch Trunkenheit, sondern durch Freigiebigkeit. Mit seinem 1,4 Mrd. Dollar-Vermögen kann er mit reinem Gewissen die Ukraine an die Plünderer des Westens übergeben.

Dafür wird er gefeiert. Im Westen. In der Ukraine sieht das anders aus.

Auch Jelzin ist keine Kultfigur in Rußland. Er schickte Rußland in den Staatsbankrott und die Bevölkerung in die Armut.

Putin trat 2000 an und hat seitdem viel erreicht. Die Armutsquote wurde von über 30 Prozent auf 10 Prozent gesenkt. Die BRD hinkt da deutlich hinterher.

Putin kann nur als Haßfigur herhalten, da er verhindert, daß der Turbokapitalismus ungebremst weitermacht. Denn mehr kann man ihm nicht vorwerfen. Er tut alles, um auf dem Boden zu bleiben.

Der Westen vermißt Jelzin. Ein wehrloses und abhängiges Instrument.

Zuletzt: Was kommt nach Putin? Ich will es nicht denken.

Mir graust davor.